„Bauchtanz“ ist die umgangssprachliche Bezeichnung vor allem für orientalischen Tanz.
Der Begriff „Bauchtanz“ reduziert fälschlich die Vielfalt des orientalischen Tanzes und das Können der Tänzerinnen auf den Bauch, die Hüfte oder das Gesäß. Ebenso wie bei allen Tänzen werden natürlich auch Arme, Beine, Hände, Füße, Schultern und der Kopf bewegt. Falsch sind die oft anzutreffenden Vergleiche oder Bezüge zu Striptease oder Lapdance. Diese Vergleiche sind eine ungerechtfertigte Herabsetzung der Tanzkunst und des intensiven Trainings in Tanztechnik, Rhythmik und Musikkunde, die der Bauchtanz erfordert.
Bauchtanz wird meist als typisch weiblicher Tanz wahrgenommen, der die Gefühlswelt und Kraft von Frauen zum Ausdruck bringt. Es gibt aber auch Männer die den Bauchtanz beherrschen. Wobei meiner Ansicht nach eine Frau immer noch die Königin des Bauchtanzes ist und bleibt.
Der Gesundheitsaspekt beim Bauchtanztraining ist unumstritten. Der Beckenboden, der Lendenwirbelbereich, die Oberschenkel und Oberarme werden intensiv trainiert. Nicht zu vergessen die "gute Haltung" die wir dadurch bekommen. Auch der Ausklang (das Dehnen, Entspannen und Energietanken) bringt uns unserem Seelenheil näher.
